ich hatte im 'jahrhundertsommer 2003' kurzarbeit und ganz ehrlich gesagt, ich habe das richtig genossen (es gab damals ja auch keine weltwirtschaftskrise, ich arbeite im tourismus und das ganze hatte mit sars zu tun, uns war klar, die situation würde sich wieder bessern). ich arbeitete 60% anstelle 100% und erhielt 92% lohn. ich weiss allerdings nicht, ob in deutschland der staat auch immer soviel lohnzahlung übernimmt.
So ganz klar ist das auch noch nicht. Wir werden wohl 20% weniger arbeiten. Vom Differenzbetrag (ich denke mal vom Tarifgehalt) werden wohl 67% vom Arbeitsamt übernommen. Unser Betriebsrat will unseren Arbeitgeber aber noch so weit bringen, daß er noch etwas zum Nettogehalt beisteuert.
Ich bin mal gespannt, was dabei rauskommt. Allzu schlimm dürfte es also nicht werden. Aber ich wollte noch etwas für die Hochzeit beiseite legen. Mal sehen.
wir wurden vor einigen wochen offiziell 'gebeten', unbezahlten urlaub zu nehmen. davon haben nun so ziemlich alle gebrauch gemacht, von einer woche bis einem monat. so spart das unternehmen auch geld. das kader wird wohl sogar fix drei wochen unbezahlt nehmen müssen (und teilweise trotzdem arbeiten, weils nicht anders geht).
hier in der schweiz kann kurzarbeit übrigens nur nach einem wirklich enormen administrativen aufwand bezogen werden, ausserdem muss überzeit erst komplett abgebaut werden. ist also gar nicht so schnell gemacht.
Die Stunden müssen bei uns nicht mehr komplett abgebaut werden, sondern nur noch bis 70 runter minimiert werden. Das ist jetzt größtenteils schon erfolgt.
Ich bin mal gespannt, was dabei rauskommt. Allzu schlimm dürfte es also nicht werden. Aber ich wollte noch etwas für die Hochzeit beiseite legen. Mal sehen.
hier in der schweiz kann kurzarbeit übrigens nur nach einem wirklich enormen administrativen aufwand bezogen werden, ausserdem muss überzeit erst komplett abgebaut werden. ist also gar nicht so schnell gemacht.